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Warum hat Hundeerziehung heute eine so große Bedeutung?

Hunde sind noch nicht sehr lange ein integraler Bestandteil unseres (Gefühls-)Lebens. Bis vor ungefähr 50 Jahren wurden die meisten Hunde zu einem bestimmten Zweck angeschafft und gehalten, als Wachhunde, Jagdhunde, Schutzhunde, Blindenhunde, Suchhunde, Rettungshunde,  Hüte- und Treibhunde, Herdenschutzhunde, als Diensthunde bei Polizei und Zoll. Sie waren Nutztiere und hatten eine Aufgabe zu erfüllen.

Dann entdeckten immer mehr Menschen, dass man Hunde auch halten kann, ohne dass man sie tatsächlich braucht, einfach so, als Familienmitglied, als Sozialpartner. Der Hund nahm einen Platz ein, die bis dahin mehrheitlich Menschen vorbehalten war. Für viele Menschen wurde er Kind(-ersatz), Partner oder Freund.

Menschen projizieren ihre Liebe, Erwartungen, Sehnsüchte und Hoffnungen in Bezug auf Kinder, Partner und Freunde auf die Hunde. Nun sind Kinder, Partner und Freunde Menschen, Hunde sind Hunde, auch wenn sie in manchen Dingen Menschen ähnlich sind.

Die Rolle des Kindes, Partners oder Freundes überfordert viele Hunde, sie verhalten sich weiterhin wie Hunde und nicht so, wie der Mensch es von einem Sozialpartner erwartet.

Darüber hinaus wird von Hunden erwartet, dass sie sich in jeder Situation sozialverträglich verhalten, niemanden belästigen, jagen oder gar beißen, kurz: dass sie sich gut benehmen.

Besitzern von Hunden, die sich unangepasst verhalten, schlägt oft der Hass der Hundegegner entgegen. Sie sind in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, können nicht mit dem Hund gehen, wo und wann sie wollen.

Während früher ein bissiger Hofhund nichts Ungewöhnliches war - da ging man halt nicht auf den Hof, so lange der frei herumlief - wird heute von Hunden erwartet, dass sie zwischen Einbrechern und Postboten fein unterscheiden können und bei letzterem den "Colt stecken lassen".

Wenn man sich heute als Hundebesitzer mit seinem Hund entspannt in der Gesellschaft bewegen will, ist es daher sehr wichtig, dass der Hund möglichst frühzeitig lernt, was erlaubt ist und was nicht, und dass der Mensch lernt, dies dem Hund verständlich mitzuteilen und es erforderlichenfalls auch durchzusetzen.